Emoflex mit Johannes Drischel

Emoflex (offizieller Konzeptname: SynestheticProcessing) ist ein Selbsthilfewerkzeug gegen Ängste und Blockaden, das 1996 von Johannes Drischel (Arbeitstherapeut) entwickelt und später in Zusammenarbeit mit Dr. Martin Winkler angepasst und verfeinert wurde und wird.

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Emoflex entstand ursprünglich aus dem klinischen Traumatherapieverfahren EMDR. Da EMDR primär für die Anwendung durch Fachpersonal gedacht ist, wandelte Johannes Drischel es ab, um ein Tool zur einfachen Selbstanwendung zu schaffen. Während die Grundidee der bilateralen Stimulation (Augenbewegungen) erhalten blieb, hat Johannes als entscheidende strukturelle Änderung das synästhetische Prozessieren hinzugefügt.

Obwohl es als Werkzeug gegen Ängste begann, wird Emoflex heute für eine Vielzahl von Themen genutzt (auch und speziell für Themen aus dem Neurodivergenten Spektrum), darunter:

·     Emotionale Blockaden: Panik, Wut, Erstarrung oder Flashbacks.

·     Leistungsblockaden: Wenn man Dinge tun möchte, aber innerlich gehemmt ist.

·     Körperliche Beschwerden: Es gibt erweiterte Werkzeuge für Themen wie Migräne, Phantomschmerzen oder sogar Schluckauf.

Emoflex ist eine Methode, mit der du durch synästhetisches Denken und gezielte Augenbewegungen das körpereigene Regulationssystem beruhigst, damit belastende Erinnerungen sich neu strukturieren können.

Am 12.8.2026 von 12-14 Uhr wird Johannes Drischel uns die Entstehungsgeschichte, den Wirkmechanismus und die Selbstanwendung von Emoflex in einem Interview mit Andi Roscher erläutern und im Anschluss praktisch erfahrbar machen.