Gesundheit

Unsere Vision für ein neuroinklusives Gesundheitssystem

Wir setzen uns für eine Gesundheitsversorgung ein, die jeden Menschen so akzeptiert, wie er ist. Für uns ist Neurodivergenz keine Krankheit, die man heilen muss, sondern eine natürliche Variante des Menschseins.


So arbeiten wir:

  • Der ganze Mensch zählt: Wir schauen nicht nur auf den Körper oder die Psyche allein. Wir wissen, dass alles – Biologie, Gefühle und das soziale Umfeld – zusammenhängt und sich gegenseitig beeinflusst.

  • Wissen macht stark: Wir klären auf und bilden uns ständig weiter. Unser Ziel ist es, Gesundheit zu fördern, bevor Probleme entstehen, und Menschen langfristig zu begleiten.

  • Hormone und Medikamente: Wir verstehen, wie Hormone (z. B. der Zyklus) das Gehirn beeinflussen und wie Medikamente bei neurodivergenten Menschen anders wirken können. Das beziehen wir in jede Behandlung ein.

  • Gemeinsam statt einsam: Wir entwickeln Lösungen nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg, sondern mit ihnen zusammen – regional und weltweit.


So gestalten wir den Alltag:

  • Ruhe als Standard: Stille Stunden und reizarme Räume gehören für uns im öffentlichen Dienst und in Kliniken ganz natürlich dazu. Wir bauen Barrieren ab – auch die, die man nicht auf den ersten Blick sieht.

  • Zeit und Fachwissen: In Spitälern und Reha-Kliniken soll Zeit sein für die Einzigartigkeit jedes Einzelnen. Das Personal ist dafür bestens geschult.


So fördern wir die Zukunft:

  • Frühe Hilfe für Kinder: Fachstellen bieten eine einfühlsame Diagnostik an, die nicht nach Fehlern sucht, sondern nach Stärken. Gemeinsam mit dem Umfeld soll ein Plan erstellt werden, damit jedes Kind gesund und selbstbewusst mit seinen eigenen Ressourcen aufwachsen kann.

 

 

Unsere Werkzeuge für den Alltag

  • Wir fördern den Einsatz moderner Hilfsmittel, die neurodivergenten Menschen helfen, sich in ihrer Welt besser zurechtzufinden und ihre Bedürfnisse mitzuteilen.

  • Digitale Unterstützung: Wir setzen auf Apps, die den Tag strukturieren oder dabei helfen, eigene Gefühle und Bedürfnisse überhaupt erst zu erkennen (z. B. bei Alexithymie).

  • Sicherheit in der Krise: Überall erhältliche „Erste-Hilfe-Pässe für psychische Notlagen“ sorgen dafür, dass Aussenstehende sofort wissen, wie sie bei Panikattacken, Shutdowns oder Meltdowns richtig reagieren. Das schafft Sicherheit und baut Vorurteile ab.

 

Bildung als Fundament

  • Erste Hilfe für die Seele: Wissen über psychische Gesundheit ist für uns kein Spezialwissen, sondern gehört zur Grundbildung.

  • Regelmässiges Training: Wir setzen uns dafür ein, dass Kurse zur psychischen Ersten Hilfe so selbstverständlich und regelmässig stattfinden wie Erste-Hilfe-Kurse für den Strassenverkehr. Dabei achten wir besonders auf die Einzigartigkeit jedes Menschen.

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